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    Mit dem Microfasertuch das Auto polieren: Dein Poliertuch-Guide

    Anleitung: Auto polieren mit Mikrofasertuch

    Mit der Autopolitur ist es so eine Sache... Was man sich beim Start vorstellt: Lack, der glänzt wie frisch aus dem Showroom, kein Kratzer mehr in Sicht – das volle Programm eben. Wie es in der Realität oft endet: noch mehr Kratzer und jede Menge Frust. Aber das muss nicht sein!

    Hier erklären wir Dir, wie Du mit einem Microfasertuch das Auto polieren kannst, wie man das Auto überhaupt richtig poliert, was das bringt – und warum es manchmal besser ist, nicht zu polieren.

    Was erwartet Dich?

    1. Welche Tücher zum polieren?
    2. Anwendung: Microfasertuch als Poliertuch
    3. Kratzer beim Auto-Polieren?
    4. Checkliste
    5. FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Welche Tücher sind zum Auto-Polieren gut?

    Kann man überhaupt mit einem Microfasertuch das Auto polieren?

    Ja, na klar! Soweit überhaupt keine Frage – die Frage ist vielmehr, welches Microfasertuch zum Polieren am besten ist. Bevor wir in die Praxis gehen, lies Dir noch schnell ein bisschen Theorie durch. Wir halten uns kurz, versprochen! 

    • Poliertücher müssen weich sein, damit keine Swirls im Lack entstehen. Genau deshalb sind Microfasertücher mit ihrer flauschigen Oberfläche so beliebt für die Autopflege.
    • Du verwendest ein Tuch oder Polierpad, um die Politur aufs Auto aufzutragen (= einpolieren).
    • Ein zweites Microfasertuch verwendest Du, um die Politurreste zu entfernen (= auspolieren/abpolieren).
    • Für das Abpolieren eignet sich ein randloses Microfasertuch perfekt.
    • Ein mittlerer bis hoher GSM-Wert ist ideal.

    Apropos GSM-Wert...

    Was bedeutet GSM bei Microfaser?

    GSM ist die Abkürzung für grams per square meter, d. h. Gramm pro Quadratmeter. Diese Zahl ist bei einemMicrofasertuch für die Autopflege ein wichtiger Wert. Warum? Weil er Dir verrät, wie saugstark das Tuch ist

    Faustregel:

    Je höher der GSM-Wert, desto mehr Flüssigkeit kann das Microfasertuch aufsaugen. Ein Microfasertuch zum Auto-Polieren muss die Politurreste komplett aufsaugen – dafür ist eine GSM-Zahl zwischen 400-1.100 optimal!

    Das gleiche Spiel gilt übrigens für Microfaser-Trockentücher: Beim Auto-Abtrocknen bist Du mit einem hohen GSM-Wert ebenfalls gut beraten.

    Auto polieren mit dem Microfasertuch: 4 +1 Basics für den Start

    Für alle, die vor ihrer Polier-Premiere stehen, kurz noch ein paar Hinweise, worum es beim Polieren eigentlich geht. Was ist machbar, was ist unrealistisch? 

    Immerhin ist das Auto-Polieren eine aufwendige Sache – wäre doch ärgerlich, wenn das Ergebnis dann nicht wie gewünscht ausfällt. In diesem Sinne wollen wir Dich auf folgende Basics hinweisen:

    1. Mit Politur kannst Du verwitterten Lack aufbereiten. Das geht allerdings nur bis zu einem gewissen Grad. Eine Stelle, wo der Lack schon komplett abgetragen ist, könntest Du endlos polieren – es würde nichts bewirken. Anders gesagt: Was weg ist, ist weg.
    2. Bei jeder Politur wird eine kleine Lackschicht abgetragen. Es ist also keine gute Idee, alle paar Wochen drauflos zu polieren.
    3. Was nehmen, um die Politur aufzutragen? Dafür verwendest Du entweder eine Poliermaschine oder aber Du legst per Hand los, z. B. mit einem Applikator-Schwamm.
    4. Die Maschinenpolitur beim Autolack erfordert etwas Übung. Newbies würden wir eher empfehlen, das Auto von Hand zu polieren.

    Last, but not least: Das Polieren ist nur ein Teil der Lackpflege. Denn beim Polieren wird, wie gesagt, etwas Lack abgetragen. Danach braucht die Oberfläche eine Schutzschicht, d. h. es geht ans Wachsen/Versiegeln.

    Wo wir gerade beim Thema Lackpflege sind – was bringt der ganze Spaß denn nun konkret? 

    Auto-Politur und Lackaufbau: Warum eigentlich polieren?

    Beim Auto-Polieren geht es erstens darum, kleine Kratzer auszugleichen, sodass der Autolack wieder mehr glänzt. Achtung, die Betonung liegt auf kleine

    Um das zu erklären, müssen wir ein bisschen ausholen: Jeder noch so kleine Kratzer bedeutet, dass in der Oberfläche ein winziger Höhenunterschied besteht. Es geht dabei nur um millimetertiefe Unterschiede – doch sie bewirken bereits, dass das Licht in einem anderen Winkel austritt, als es auf die Oberfläche fällt. 

    Oder, um es weniger kompliziert zu sagen: Nur glatter Lack kann glänzen.

    Zweitens lässt sich auf der glatt polierten Oberfläche die Versiegelung gleichmäßiger auftragen. Der Lack – genauer gesagt, das Blech – ist dann wieder besser vor Umwelteinflüssen geschützt.

    Ist es pauschal schlecht, das Auto zu polieren? Nein, das wollen wir damit nicht sagen! Es kommt schlicht auf den Ausgangszustand an, und darauf, wie Du vorgehst. Und genau dieses Wie sehen wir uns jetzt an! 

    Anwendung: Wie benutzt man ein Microfasertuch als Poliertuch fürs Auto?

    Dass Microfasertücher als Poliertücher fürs Auto bestens geeignet sind, wissen wir nun schon. Bleibt nur die Frage nach der richtigen Anwendung – und die Frage „wer macht’s?“. Lieber per Hand polieren oder das Ganze den Profis überlassen? 

    Wie poliere ich mein Auto richtig? Ein Schnelldurchlauf

    Um das Auto perfekt zu polieren, musst Du zuerst den Autolack reinigen. Nimm Dir dafür unbedingt genug Zeit. Du willst schließlich beim Polieren nicht versehentlich Schmutzpartikel in den Lack reiben und Deine ganze Mühe zunichtemachen.

    Bevor Du mit dem Microfasertuch das Auto polierst, kommt die Vorbereitung:

    1. Das Auto waschen – Mit Autoshampoo oder Snow Foam entfernst Du oberflächlichen Schmutz.
    2. Das Auto kneten – Mit einem Stück Reinigungsknete wird selbst das letzte bisschen Schmutz entfernt und der Lack schön vorgeglättet. Achtung: Wasche danach das Auto nochmal mit klarem Wasser. So entfernst Du das Knet-Gleitmittel.
    3. Den Lack mit einem Mikrofaser-Trockentuch abtrocknen – Es dürfen keine Restfeuchte und kein Schmutz mehr zurückbleiben.
    4. Kunststoff- und Gummibereiche abkleben – Die Politur gehört nur auf den Lack!
    5. Polieren – Trag mit einem Polierschwamm, einem Mikrofaser-Polierlappen o. Ä. die Politur auf. Beschränke Dich erst mal auf einen kleinen Bereich und arbeite Dich dort mit Kreuzbewegungen vor, also immer abwechselnd horizontal und vertikal.
    6. Warten – Die Politur ist fertig „eingezogen“, sobald sie eine milchige Farbe annimmt (meistens schon nach ein paar Minuten).
    7. Abpolieren mit dem Microfasertuch – Nimm ein sauberes, weiches Poliertuch aus Microfaser und wische damit die Politurreste ab.
    8. Autolack entfetten und versiegeln – Zum Schluss trägst Du auf den glatt polierten Lack noch eine Schutzschicht auf (Wachs oder Versiegelung).
    9. Polier- und Wachstücher auswaschen – Spüle die Produktrückstände so schnell wie möglich aus, damit sie nicht im Tuch aushärten. Danach steckst Du Deine Tücher am besten bald in die Waschmaschine. (Beim Trockentuch ist das nicht zwingend nötig.)

    Tipp:

    Du kannst auch mit Kreisbewegungen polieren, das Kreuzmuster ist aber sinnvoller. Denn falls doch Swirls enstehen, sind sie als gerade Linien längst nicht so auffällig wie wilde Kreismuster.

    Und fertig! Du siehst, ein sauber poliertes Auto ist keine Zauberei. 

    Was wir Dir allerdings direkt schon sagen können: Wenn Du mit dem Microfasertuch das Auto polieren willst, brauchst Du Geduld und ordentlich Kraft in den Armen. Noch unsicher? Dann hilft Dir vielleicht der nächste Abschnitt weiter.

    Das Auto selber von Hand polieren vs. professionelles Auto-Polieren

    Selber polieren, Poliermaschine oder doch zum Profi fahren? Sehen wir uns für diese Entscheidung mal an, was für bzw. gegen die DIY-Methode spricht:

    • Die Handpolitur ist gut für Neulinge geeignet, denn allzu viel kann nicht schiefgehen. Da Du mit Muskelkraft arbeitest, kannst Du gut einschätzen, wie viel Druck Du ausübst. Das geht mit der Poliermaschine nicht so leicht.
    • Per Hand kannst Du Dich wunderbar den kleinen, punktuellen Kratzern widmen.
    • Fachleute berechnen fürs Polieren 100-150 Euro aufwärts. Mit einer DIY-Polierausrüstung steigst Du eindeutig günstiger aus, hast jedoch mehr Aufwand.
    • Das händische Polieren dauert eine ganze Weile. Du bearbeitest immer nur eine kleine Stelle und wendest dabei viel Kraft auf. Das ist keine Arbeit, die mal eben in einer Stunde erledigt ist – aber immerhin ein ordentliches Workout für die Arme. Auch nicht schlecht.
    • Um das ganze Auto zu polieren, solltest Du deutlich mehr als einen Tag einplanen.  

    Probiere es im Zweifelsfall einfach mal mit der Handpolitur aus. 

    Es muss ja nicht gleich mit der Profi-Poliermaschine sein – vielleicht kennst Du jemanden, der Dir einen Teil des Equipments (z. B. ein Microfasertuch zum Abpolieren) leiht. Dann brauchst Du nur noch eine passende Politur und kannst an einer kleinen Stelle testen, wie Du vorankommst. 

    Im Prinzip bist Du jetzt startklar… oder doch nicht? Vielleicht schwirrt in Deinem Kopf noch die eine große Frage herum: Können Microfasertücher Kratzer verursachen?

    Verursacht ein Microfasertuch Kratzer beim Auto-Polieren?

    Nein, tut es nicht. Es sei denn, man pfeift auf jegliche Anwendungshinweise. Im Ernstfall verursacht nämlich nicht das Tuch selbst die Kratzer. Wie auch – im Normalzustand hat so ein Tuch eine weiche, flauschige Struktur. Ein Problem für den Lack ist vielmehr der Schmutz, der im Tuch festhängt

    Du musst Dir keine Sorgen machen, solange Du Deine Microfasertücher…

    • ordentlich pflegst.
    • nach der Verwendung gründlich auswäschst.
    • regelmäßig in der Waschmaschine wäschst.
    • sofort beiseitelegst, wenn sie auf den Boden gefallen sind.
    • nicht mehr für den Lack verwendest, sobald sie sich allzu kratzig und abgenutzt anfühlen.  

    Salopp gesagt, kommen wir also zu dem Fazit: Wenn man es drauf anlegt, kann man alles Mögliche ruinieren!

    Checklisten: Wie Du mit dem Microfasertuch das Auto polieren kannst

    Damit bei Deiner nächsten bzw. ersten Polier-Session absolut nichts mehr schiefgehen kann, haben wir Dir eine kleine To-Do-Liste zusammengestellt!

    Dieses Equipment ist wichtig, wenn Du nach allen Regeln der Kunst mit dem Microfasertuch das Auto polierenwillst:

          Autopflegetuch: Fürs Abpolieren ist ein randloses Microfasertuch die beste Wahl. 

          Separates Poliertuch: Zum Auftragen und Abnehmen der Politur brauchst Du jeweils ein eigenes Tuch.

          Politur in der richtigen Farbe

          Klebeband zum Schutz empfindlicher Stellen

          Autoshampoo/Snow Foam und zwei Eimer für die Autowäsche

          Microfaser-Trockentuch

         Reinigungsknete samt Gleitmittel

    Und so gehst Du vor: 

          Auto gründlich waschen und abtrocknen 

          Mit Reinigungsknete und Gleitmittel über den Lack gehen

          Auto nochmals gründlich abspülen und abtrocknen

          Gummi-, Kunststoff-, Chromflächen etc. abkleben

          Politur auftragen und einarbeiten

          Politur mit dem Microfasertuch abnehmen

          Lack entfetten und versiegeln

         Microfasertücher per Hand auswaschen (Politur/Wachs/Versiegelung entfernen) und in der Waschmaschine reinigen

    Viel Erfolg! Schreib uns gern einen Kommentar oder eine Nachricht, falls noch Fragen offen sind!

    Und hier geht’s zur Polier-Checkliste als PDF zum Ausdrucken, Einrahmen und übers-Bett-hängen!

    FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Auto-Polieren mit dem Microfasertuch

    Wie oft muss ich das Auto polieren?

    Es reicht, wenn Du ein- bis zweimal im Jahr das Auto polierst, z. B. einmal im Frühling und einmal im Herbst. Diese Zeitpunkte sind ideal, um dem Lack ein Pflegeprogramm zu gönnen. Einziges No-Go: Polieren in der prallen Sonne oder an einem heißen Tag. Damit tust Du Dir keinen Gefallen, denn die Politur trocknet dann viel zu schnell ein.

    Kann ich das stattdessen auch das Auto mit dem Ledertuch polieren?

    Nein, das ist nicht sinnvoll. Das Auto-Ledertuch ist als Trockentuch gedacht und kommt beim sog. Abledern zum Einsatz. Du kannst das Ledertuch verwenden, bevor Du polierst. Zum Abtragen der Politur ist es nicht geeignet.

    Mikrofaser- oder Baumwolltuch zum Auto-Polieren – was ist besser?

    Mikrofaser ist eindeutig besser! Im Vergleich ist ein Baumwolltuch nämlich wesentlich rauer. Mit der weichen Mikrofaser-Oberfläche kommt empfindlicher Autolack sehr viel besser zurecht.

    Wir freuen uns über Deine Meinung!

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