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    Mit dem Microfasertuch das Auto trocknen: alles, was Du wissen musst

    Auto mit Microfasertuch trocknen

    Da steht es vor Dir, Dein Auto: blitzblank sauber, aber tropfnass. Höchste Zeit zum Abtrocknen! Nur…wie am besten? Ganz klassisch abledern? Oder mit dem Microfasertuch das Auto trocknen? Und besteht die Gefahr, dass durch das Microfasertuch Kratzer entstehen? Falls Dir diese Fragen bekannt vorkommen, bist Du hier richtig!

    Wir erklären, worauf es bei einem Microfaser-Trockentuch ankommt und was sonst noch wichtig ist, um ein Auto trocken zu bekommen, ohne dass der Lack o. Ä. Schaden nimmt! 

    Was erwartet Dich?

    1. Warum das Auto trocknen?
    2. Trocknen mit Leder oder Microfaser?
    3. Zerkratzt Microfaser den Autolack?
    4. So erkennst Du ein gutes Trockentuch
    5. Auto-Innenraum trocknen?
    6. Fazit: Die besten Trockentücher fürs Auto
    7. FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Warum überhaupt das Auto trocknen?

    „Extra mit einem Trockentuch rumhantieren? Pff, Zeitverschwendung, das trocknet doch alles von alleine…“ Klar, mit dieser Einstellung kann man die Autowäsche auch angehen – sinnvoll ist das aber nicht gerade. Was damit gemeint ist? Lies weiter!

    Wasserflecken am Auto – nein danke…

    Sofern Du das Auto nach der Autowäsche nicht abtrocknest, verdunstet das Wasser früher oder später von selbst. Soweit also eigentlich kein Problem. Wäre da nicht die Tatsache, dass der Kalk aus dem Wasser eben nicht von selbst verschwindet, sondern sich auf dem Autolack ablagert. 

    Das Ergebnis sind deutlich sichtbare weiße Wasser- bzw. Kalkflecken auf dem Lack. Und dafür macht man sich doch wirklich nicht die Mühe mit der Putzerei... 

    Wenn das Auto streifenfrei trocken werden soll, musst Du die Lackreinigung bzw. -trocknung selbst angehen und das Auto von Hand trocknen.

    Aber warum von Hand? Geht das nicht einfach in der Waschanlage

    Nun ja, klar geht das. Allerdings kann es passieren, dass an den großen Trockenwalzen noch alte Schmutzpartikel von vorherigen Waschgängen hängen. Diese wirbeln dann während des Trockenvorgangs über den Lack Deines Autos und können ihm kleine Mikrokratzer zufügen. 

    Nicht so toll, oder? 

    Wesentlich schonender ist da das Trocknen per Hand. Dafür haben sich mittlerweile Microfaser-Trockentücherbewährt. Schauen wir uns mal an, was dahintersteckt und ob Microfasertücher im Test tatsächlich besser abschneiden als der klassische Auto-Lederlappen. 

    Mit dem Microfasertuch das Auto richtig trocknen: ein Überblick

    Das Wichtigste zuerst: Es gibt nicht das Microfasertuch für die Autopflege. Als Grundregel kannst Du Dir vielmehr merken, dass ein Microfasertuch für empfindliche Oberflächen perfekt geeignet ist. 

    Das liegt an der speziellen Gewebestruktur: Die Polyamid- und Polyesterfasern sind ultradünn. Dadurch ist eine hohe Faserdichte auf sehr engem Raum möglich. Wie hoch diese Faserdichte ist, erkennst Du am sogenannten GSM-Wert. Die Abkürzung steht für Gram per Square Meter, also Gramm pro Quadratmeter. 

    Faustregel:

    Eine hohe GSM-Zahl bedeutet eine hohe Faserdichte. Je höher die Faserdichte, desto saugfähiger ist das Microfasertuch.

    Soweit der erste Überblick – wie das alles mit dem Autotrocknen zusammenhängt, schauen wir uns gleich noch genauer an. 

    Vorerst aber ein Crashkurs für die Praxis! Das musst Du wissen, wenn Du mit dem Microfasertuch ein Auto trockenwischen willst:

    • Du sparst Zeit, wenn Du vor dem Trockentuch zunächst einen Wasserabzieher (Dry Blade) verwendest. So musst Du das Tuch weniger oft auswringen. 
    • Allzu festes Wischen und Rubbeln sind mit dem Microfasertuch gar nicht nötig. Breite es aus und ziehe es langsam über die gesamte Fläche, die Du trocknen willst. 
    • Ziehe das Tuch immer in dieselbe Richtung, statt hin und her zu wischen. So schonst Du den Lack. 
    • Arbeite Dich von oben nach unten vor. 
    • Du solltest das Microfasertuch vor dem ersten Gebrauch waschen.
    • Wasch das Tuch unbedingt, wenn es am Boden geschleift ist oder an manchen Stellen schon stark verschmutzt ist. Hängengebliebene Schmutzpartikel schaden nämlich dem Autolack. 

    Abgesehen davon gibt es eigentlich nur ein No-Go: Verwende bitte kein Microfasertuch, das für die Glasreinigung gedacht ist, auf dem Autolack. Wie schon gesagt, Microfasertücher unterscheiden sich in ihrer Beschaffenheit und dementsprechend auch im Verwendungszweck. 

    Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, stößt man als Neuling schnell auf eine (vermeintlich) alles entscheidende Frage: Microfaser oder Autoleder? Zeit, genauer hinzuschauen…

    Die große Frage: Auto trocknen mit Leder oder Microfaser?

    Microfaserlappen haben sich längst als Alternative zu Autoleder durchgesetzt – zumindest teilweise. Denn neben den Microfaser-Fans steht die Oldschool-Fraktion, die grundsätzlich nur Lederlappen an den Autolack lässt. Tja – und welche Tücher sind zum Autotrocknen jetzt tatsächlich am besten?

    Variante 1: Das Auto mit dem Autoledertuch trocknen

    Ist neu immer besser? Hat das Ledertuch mittlerweile ausgedient? Nun ja, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Damit Du Dir selbst eine Meinung bilden kannst, hier die wichtigsten Eigenschaften von Autoledertüchern und Tipps zur Anwendung

    • Das Ledertuch wird i. d. R. angefeuchtet verwendet.
    • Ein Autoledertuch ist nicht ganz so saugstark wie ein Microfasertuch. 
    • Ledertücher sind sehr weich, doch sie nehmen die Schmutzpartikel nicht in ihre Fasern auf. Dieser Punkt geht eindeutig an das Microfasertuch.

    Was die Pflege betrifft, wäscht Du das Autoledertuch am besten per Hand und gelegentlich mit etwas Handseife. Nach dieser Reinigung sollte das Tuch in einem schattigen Bereich trocknen (was durchaus eine Weile dauern kann), auf keinen Fall in der prallen Sonne. Stell Dich also darauf ein, dass ein Ledertuch nicht ganz so pflegeleicht ist.

    Unser Fazit: Wenn Du das Auto abledern willst, mach Dich vorher mit den Beschaffenheiten eines Autoledertuchs vertraut. 

    Leg nicht auf gut Glück los, denn damit riskierst Du (noch mehr) Mikrokratzer im Lack. Warum? Einfach deshalb, weil der Schmutz auf der Tuch-Oberfläche haften bleibt und dadurch mit jeder Wischbewegung weiter über den Autolack gerieben wird. 

    Lautet die Devise also „Finger weg vom Autoledertuch“? 

    Nein, natürlich nicht, diese Entscheidung liegt schließlich ganz bei Dir. Unterm Strich geht unsere Stimme aber an Microfasertücher, denn sie sind nun mal pflegeleichter, easy anzuwenden und führen zu einwandfreien Ergebnissen.

    Variante 2: Das Auto mit Microfasertuch trocknen

    Der Hauptzweck eines Microfaser-Trockentuchs ist es, möglichst schnell möglichst viel Wasser aufzusaugen

    Orientieren kannst Du Dich in dieser Hinsicht an der GSM-Zahl: Wie schon gesagt, verrät sie Dir etwas über die Faserdichte des Tuchs. Ein sehr dicht gewebtes Tuch, d. h. eines mit hohem GSM-Wert, ist extra saugfähig. Der Wert besagt dann nämlich (siehe oben), dass auf einer geringen Fläche extra viele Fasern verwoben sind. 

    Und wie steht es konkret um das Microfasertuch in der Anwendung? Dazu solltest Du wissen:

    • Nicht nur der GSM-Wert spielt eine Rolle, sondern auch die Faserstruktur. Du suchst ein Trockentuch, das extra viel Wasser aufsaugt? Dann schau Dich nach einem Twisted-Struktur-Microfasertuch um. Bei diesen Tüchern sind die Fasern in sich gedreht und dadurch noch saugfähiger. 
    • Leg Dir als Grundstock auf jeden Fall zwei Tücher zu, z. B. ein großes Tuch für Motorhaube, Seitenflächen etc. und ein kleineres, mit dem Du „nachtrocknen“ kannst. Denn selbst das stärkste Microfasertuch ist irgendwann vollgesaugt.
    • Praktischerweise trocknen Microfasertücher relativ schnell wieder – schneller als Baumwoll- oder Ledertücher. 

    Als fusselfreie Reinigungstücher zum Autotrocknen sind Microfasertücher also definitiv eine Überlegung wert. 

    Oder doch nicht?

    Vielleicht hast Du schon hier und da gehört, dass das Microfasertuch schlecht für den Autolack sei. Das ist natürlich ein valider Einwand – lass uns der Sache auf den Grund gehen.

    Zerkratzt Microfaser den Autolack?

    Um es kurz zu beantworten: Nein. Bei richtiger Anwendung sind Autolack und Microfasertuch absolut kompatibel und Du brauchst Dir um Kratzer im Lack wirklich keine Gedanken zu machen. 

    Nicht umsonst kommt auch in vielen anderen Fällen das Microfasertuch für empfindliche Oberflächen zum Einsatz (zum Beispiel beim Putzen im Haushalt). Die Tücher nehmen Schmutz zwischen den Fasern auf. Das heißt in der Folge, dass die Tuchoberfläche glatt bleibt und ohne zusätzliche Reibung über den Autolack gleitet – alles im grünen Bereich. 

    Natürlich – selbst ein Microfasertuch kann kleine Kratzer hervorrufen. Das liegt dann aber vermutlich daran, dass das Tuch…

    • … nicht ausreichend gereinigt wurde und noch etwas Schmutz von der letzten Anwendung in den Fasern hängt.
    • … schon zu alt ist und die Fasern kratzig geworden sind.
    • … vorher an einer speziell schmutzigen Stelle zum Einsatz gekommen ist und dieser Schmutz dann versehentlich auf den Lack übertragen wurde.

    Zugegeben, Szenario 3 ist eher unwahrscheinlich. Wohl niemand würde z. B. die Felgen abtrocknen und dasselbe Tuch anschließend für die Motorhaube verwenden… hoffen wir jedenfalls!

    Trotzdem ist der Punkt klar: Auf die Frage „Verursachen Microfasertücher Kratzer?“ lautet die Antwort eindeutig „Nein“. Wenn Du das Tuch… 

    • … nach jeder Anwendung gründlich ausspülst, 
    • … regelmäßig in der Waschmaschine wäschst,
    • … wäschst, sobald es auf den Boden gefallen ist, 

    … besteht absolut keine Kratzergefahr. 

    So erkennst Du ein gutes Auto-Trockentuch aus Microfaser

    Falls Du Dich für ein Microfaser-Trockentuch entschieden hast, stehst Du erstmal vor einer riesigen Auswahl. Was sind also die wichtigsten Kriterien?

    Unserer Erfahrung nach sollte ein hochwertiges Microfasertuch zum Autotrocknen folgende Eigenschaften mitbringen:

    • hohe Saugkraft – Das Tuch muss schließlich eine Menge Wasser aufnehmen.
    • fusselfreie Qualität – Es ist lästig, wenn schon nach der ersten Wäsche überall kleine Fussel auf dem Lack zurückbleiben.
    • einfache Reinigung – Das Tuch sollte ohne Qualitätsverlust waschbar sein. Klar, das kannst Du beim Kauf schlecht einschätzen, aber dafür gibt es ja praktischerweise Testberichte und Produktbewertungen.
    • kein Etikett – Das ist der Idealfall. Sollte das Tuch ein Etikett mit Waschhinweisen haben, achte darauf, wie groß dieses eingenähte Schild ist. Könnte es beim Abtrocknen ständig in die Quere kommen oder gar über den Lack schleifen? Lässt es sich leicht abschneiden, ohne dass raue Nähte zurückbleiben?

    Kann ich mit dem Microfasertuch auch den Auto-Innenraum trocknen?

    Hast Du Dich auch schon mal gefragt: Wie bekomme ich das Auto von innen trocken?

    Damit sind wir bereits mitten im Thema: In Deiner Grundausstattung für die Autopflege sollten sich definitiv ein paar Auto-Putztücher für den Innenraum finden. Genauer gesagt reden wir in diesem Fall von Trockentüchern. 

    Um also die anfängliche Frage zu beantworten: Na klar, Du kannst mit dem Microfasertuch den Innenraum trocknen

    Tipp:

    Nimm für den Auto-Innenraum am besten ein etwas kleineres Tuch, denn das ist schlicht und einfach handlicher. GSM 200-400 ist ein guter Anhaltspunkt. Mit einem Allroundtuch kannst Du nichts falsch machen und z. B. das Armaturenbrett super trockenreiben.

    Abgesehen davon raten wir dazu, noch in ein paar andere Utensilien für die Innenraum-Pflege zu investieren: 

    Denn wenn es im Auto wirklich nass zugeht bzw. Du gröberen Schmutz entfernen willst, gerät sogar das stärkste Microfasertuch an seine Grenzen…  

    Fazit: Was sind die besten Trockentücher fürs Auto?

    Auto-Reinigungstücher zum Abtrocknen müssen vor allem zwei wesentliche Kriterien erfüllen: 

    • Du solltest damit – eh klar – problemlos das Auto trocken bekommen, und zwar ohne riesigen Aufwand. 
    • Das Tuch muss die richtige Größe haben.

    Was mit „richtige Größe“ gemeint ist? 

    Dazu müssen wir ein bisschen ausholen: Je größer das Tuch und je höher der GSM-Wert, desto mehr Wasser nimmt das Trockentuch auf und desto schwerer wird es im Lauf der Anwendung. Das ist besonders beim Trocknen des Außenbereichs ein wichtiger Faktor – schließlich soll das Tuch nicht auf dem Boden schleifen und schmutzig werden. 

    Die richtige Größe heißt also: Auch im vollgesogenen Zustand muss das Tuch noch gut zu handhaben sein

    Und damit weißt Du im Grunde alles, was Du wissen musst, wenn Du mit einem Microfasertuch das Auto trocknen willst! Es sind doch noch Fragen offen? Dann findest Du vielleicht in unseren FAQs im Anschluss eine Antwort – oder schreib uns einen Kommentar!

    Weitere Fragen zum Thema „Auto abtrocknen“

    Was gehört zum Zubehör fürs Autowaschen?

    Du brauchst zunächst einmal eine Grundausstattung. Dazu zählen: 

    • 2 Eimer, möglichst inklusive Grit Guard für den Eimer zum Ausspülen (damit der Schmutz nicht jedes Mal im Wasser aufgewirbelt wird)
    • Microfaser-Waschhandschuh
    • 2-3 Microfaser-Trockentücher und -Poliertücher (oder mehr, je nach Präferenz)
    • Glasreiniger und ein Microfasertuch für Glasflächen
    • einen Gartenschlauch oder Hochdruckreiniger für die Vorwäsche
    • Felgenreiniger

    Wenn Du das volle Programm auffahren willst, empfehlen wir außerdem einen speziellen Insektenreiniger und Reinigungsknete.

    Tipp: Mehr zur Vorgehensweise erfährst Du in unserem Ratgeber zum Thema „Auto selber waschen“!  

    Ist die Waschanlage gut für das Auto?

    Tja, definiere „gut“. Es kommt ganz darauf an, unter welchen Bedingungen die Autowäsche stattfindet. Hier ein paar Fakten zur besseren Einschätzung:

    • Der Lack ist bei modernen Autos relativ widerstandsfähig, d. h., wenn Du gelegentlich in die Waschanlage fährst, ruinierst Du damit sicher nicht gleich alles.
    • Manche Stellen sind bei der Handwäsche schlicht unmöglich zu erreichen. Die Unterbodenwäsche z. B. sollte 1-2 Mal pro Jahr stattfinden, und das geht nur in der Waschanlage.
    • Egal, ob bei der Handreinigung oder in der Waschanlage: Leg mit einer Vorwäsche los und entferne so den gröbsten Schmutz.

    Ist es schädlich, das Auto zu oft zu waschen?

    Wieder kommt es auf die Relationen an. Einmal pro Woche das Auto zu waschen, ist eher zu viel des Guten. Allerdings tust Du dem Auto auch keinen Gefallen, wenn Du es aus purer Vorsicht einfach überhaupt nicht wäschst. Denn dann steigt die Korrosionsgefahr an besonders dreckigen Stellen. Zudem fällt die Reinigung umso schwerer, da sich der Schmutz regelrecht einbrennt. 

    Also, wie oft das Auto waschen? Wir sagen: Alle 1-2 Monate (je nach Jahreszeit und wie oft Du fährst) ist ein guter Richtwert. 

    Kann ich das Auto auch mit dem Handtuch trocknen?

    Ja, kannst Du. Zu empfehlen ist das aber nicht. Denn z. B. eine herkömmliche Baumwollfaser ist im Vergleich sehr rau. Da sind Microkratzer vorprogrammiert.

    Wie kann ich das Microfaser-Trockentuch reinigen?

    Microfasertücher sind bei 40 °C in der Maschine waschbar. Wichtig ist nur, dass Du keinen Weichspüler verwendest, denn er verklebt die Fasern. Ist das Tuch nicht allzu stark verschmutzt und nach dem Trocknen einfach nur nass, musst Du es gar nicht unbedingt jedes Mal in der Waschmaschine waschen.

    Wir freuen uns über Deine Meinung!

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