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    Gummipflege am Auto: Unser kurzer Leitfaden klärt auf!

    Gummipflege Auto - Dichtungsgummi Autotür

    Das Auto regelmäßig reinigen und pflegen? Ehrensache für echte Autoliebhaber! Die Pflege der Gummiteile wird jedoch gerne vergessen. Dabei ist sie weder kompliziert noch aufwändig. In diesem Ratgeber fassen wir für Dich zusammen, was es über die Gummipflege am Auto zu wissen gibt: welche Teile gepflegt werden sollten, wie oft das nötig ist und wie Du vorgehst, damit Dichtungen und Co. lange weich und elastisch bleiben. Los geht´s!

    Was erwartet Dich?

    1. Gummipflege am Auto - warum?
    2. Was muss gepflegt werden?
    3. Was ist die beste Gummipflege?
    4. Rein in die Anwendung!
    5. Wie oft pflegen?
    6. Fazit
    7. FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Warum ist Gummipflege am Auto notwendig?

    Gummiteile am Auto, besonders die Gummidichtungen, werden mit der Zeit spröde und brüchig. Einerseits passiert das allmählich von selbst, andererseits wirken verschiedene äußere Einflüsse auf das Gummi ein, welche die Lebensdauer weiter verkürzen:

    • Hitze und Kälte (besonders schädlich ist Frost im Winter)
    • Trockenheit und Nässe
    • UV-Strahlung
    • Abnutzung durch häufiges Öffnen und Schließen von Autofenstern, -Türen und -Dächern

    Damit die Gummiteile möglichst lange halten, sollte zur allgemeinen Autopflege also unbedingt eine regelmäßige Auto-Gummipflege gehören. Diese hält das Gummi elastisch, sorgt für eine satte Farbe und verhindert das Festfrieren oder Kleben von Dichtungsgummi an Türen, Fenstern und Co.

    Wo im Auto ist Gummipflege nötig?

    Gummipflege ist am Auto außen und im Innenraum zu empfehlen. Einige typische Teile, die gepflegt werden sollten, haben wir hier zusammengefasst:

    Auto-Gummidichtungen pflegen

    Wenn es um Gummipflege am Auto geht, sind damit in erster Linie Gummidichtungen gemeint, die innen und außen voneinander trennen und so vor Wind und Wetter schützen. Diese Dichtungen kommen an verschiedenen Stellen vor:

    • an den Fenstern (Scheibengummi)
    • an den Autotüren (Türgummi)
    • am Kofferraum
    • am Schiebedach
    • rund ums Verdeck eines Cabrios

    Wenn diese Dichtungen spröde werden, kommt es zu undichten Stellen, die Feuchtigkeit ins Innere gelangen lassen. Schlimmstenfalls führt das zu Schimmelbildung. Ein weiteres Problem: Wenn sich im Winter Feuchtigkeit an Türdichtungen sammelt, ist es durchaus möglich, dass die Türen festfrieren

    Nach einer besonders kalten Nacht morgens in der eisigen Kälte stehen und die Autotür nicht aufbekommen – das ist nun wirklich kein schöner Gedanke. Dazu kommt, dass gewaltsames Öffnen einer angefrorenen Tür die Dichtungen noch weiter beschädigt. 

    Ältere, schlecht gepflegte Dichtungen beginnen außerdem manchmal zu kleben. Das passiert etwa bei Türen, die selten geöffnet werden, oder bei Hitze. Auch das lässt sich mit regelmäßiger Autogummi-Pflege verhindern.

    Autogummi im Innenraum pflegen

    Im Innenraum gibt es ebenfalls einige Gummikomponenten, z. B. die Fußmatten oder Gummiteile im Cockpit. Wenn Du beschließt, den Innenraum samt Armaturenbrett zu reinigen, sollten diese Bereiche nicht vergessen werden. 

    Reifenpflege

    Theoretisch kann Gummipflege ebenso an den Autoreifen genutzt werden, damit sie möglichst lange wie neu aussehen – aber bitte nur seitlich und auf keinen Fall auf der Lauffläche. Diese wird sonst rutschig, was bei der nächsten Autofahrt sehr gefährlich wird!

    Die Pflegeprodukte: Was ist die beste Gummipflege?

    Wichtig ist in erster Linie, dass Du als Gummireiniger bzw. Gummipflegemittel die richtigen Produkte einsetzt. Die falsche Pflege kann die Haltbarkeit des Gummis nämlich sogar verkürzen. Welche Produkte kann man also getrost einsetzen und welche schaden mehr, als sie nutzen? Wir bieten Dir hier eine kleine Übersicht:

    • Viele professionelle Gummipflegemittel basieren auf Silikon bzw. Silikonölen. Silikon bildet einen dünnen, durchsichtigen Film, schützt das Gummi und hält es geschmeidig. Ein Silikonspray ist eine sichere Wahl, wenn Du die Auto-Gummidichtungen pflegen möchtest, besonders im Außenbereich.
    • Glycerin ist ebenfalls in vielen Gummipflegeprodukten enthalten und kann bedenkenlos eingesetzt werden. Der Alkohol, der sonst in Kosmetika und anderen Reinigungsmitteln zum Einsatz kommt, spendet Feuchtigkeit, damit das Gummi weniger schnell austrocknet.
    • Hirschtalg ist ein Naturprodukt, das meist als Gummipflegestift verkauft wird. Es bildet eine schützende Fettschicht, die allerdings nicht komplett einzieht. Schmutz haftet daran sehr gut und beim Ein- und Aussteigen entstehen schnell Flecken auf der Kleidung. Hirschtalg lässt sich außerdem nur bei warmen Temperaturen gut auftragen!
    • Für eine schnelle und unkomplizierte Pflege aller Gummiteile im Innenraum eignet sich ein Universalreiniger mit pflegenden Inhaltsstoffen. Praktischerweise lässt er sich gleich für alle Oberflächen verwenden, z. B. Kunststoff, Leder und Textilien. Lies nur vorher kurz in der Beschreibung nach, ob das Produkt Autogummi pflegen kann.
    • Als Hausmittel für Gummipflege am Auto werden oft Drogerieprodukte wie Vaseline oder Lippenbalsam genannt. Hier bleibt aber wie bei Hirschtalg eine Fettschicht bestehen. Noch dazu sind sie nicht speziell für Gummi gemacht und wirken nur eingeschränkt.
    • Gummidichtungen abmontieren und über Nacht in Weichspüler einlegen oder sogar in die Waschmaschine geben? Davon raten wir eher ab. Das Ab- und wieder Anmontieren sowie die Waschmaschine richten womöglich mehr Schaden an, als der Weichspüler nutzt.
    • Mit anderen Fetten und Ölen oder sonstigen Hausmitteln solltest Du besser vorsichtig sein, einige Stoffe greifen Gummi an und machen das Material erst recht porös.

    Kurz zusammengefasst: Produkte mit Silikon, Glycerin oder Hirschtalg haben sich bewährt und ein hochwertiger Universal-Innenraumreiniger ist sowieso immer eine gute Option. Welches Produkt zu Dir und Deinem Auto passt, testest Du am besten selbst. Setze jedenfalls lieber auf Bewährtes, denn Experimente in diesem Bereich gehen schnell einmal schief – was nicht nur ärgerlich, sondern auch ziemlich teuer werden kann.

    Tipp:

    Mach es Dir einfach und benutze unseren Alleskönner: Der Licargo®-Universal-Innenraumreiniger sorgt für Sauberkeit und Glanz auf allen Oberflächen im Fahrzeuginnenraum. Gummiteile werden damit ideal vor Versprödung und Aushärtung geschützt.

    Wie pflegt man Gummidichtungen und andere Gummiteile am Auto?

    Gummipflege am Auto ist zum Glück keine Wissenschaft und im Normalfall schnell erledigt. Umfangreiche oder teure Ausstattung ist dafür nicht nötig. Zum Auftragen des Pflegemittels gibt es mehrere Möglichkeiten:

    • Gummipflegestift: Hier brauchst Du wirklich nur den Stift. Drücke diesen leicht an und ziehe ihn über die Gummioberfläche, sodass eine dünne Schicht zurückbleibt. Die Arbeit mit dem Pflegestift ist präzise, er ist jedoch nicht sehr ergiebig. Da er oft nachgekauft werden muss, ist die Auto-Gummipflege damit auf Dauer recht teuer.
    • Flüssigpflege/Spray und Microfasertuch: Diese Methode ist etwas weniger präzise, dafür lassen sich die Microfasertücher gleich für alle anderen Autoteile mitverwenden. Das Einreiben der Pflege gelingt damit super. Und noch ein Vorteil: Du kannst das Pflegemittel in größeren Mengen kaufen, was insgesamt günstiger ist.
    • Reinigungsschwamm: Für diejenigen, die absolut keine Ausstattung zuhause haben, reicht notfalls ein handelsüblicher Schwamm. (Wir finden allerdings, dass ein Microfasertuch sowieso zur Grundausstattung für jeden Auto-Liebhaber gehört! Die Anschaffung ist nicht teuer und lohnt sich für die gesamte Autopflege.)
    • Bonustipp: Bei dickflüssigeren Pflegemitteln, z. B. Hirschtalg, kannst Du ein wenig mit den Fingern nacharbeiten, um das Produkt noch besser zu verteilen.

    Wenn Du die Pflege fertig aufgetragen hast, ist die Sache so gut wie erledigt. Sollten noch überschüssige Reste zu sehen sein, wische sie mit einem sauberen Microfasertuch gründlich ab. Anschließend muss die Auto-Gummipflege nur noch eine Weile einwirken und das war’s schon.

    Wie oft ist Gummipflege am Auto sinnvoll?

    Gummipflege am Auto sollte in regelmäßigen Abständen auf Deiner To-do-Liste stehen. Manche Experten empfehlen, nach jeder Autowäsche zur Pflege zu greifen – das ist jedoch sehr ungenau und hängt vor allem davon ab, wie oft Du Dein Auto wäschst. Mindestens ein- bis zweimal im Jahr sollte die Auto-Gummipflege jedenfalls mit eingeplant werden, gerne auch öfter. Frühling und Herbst sind besonders gute Zeiten dafür, um die höhere Belastung im Winter auszugleichen.

    Ein neues Auto braucht zwar nicht unbedingt gleich eine Gummipflege, aber ein „Zu früh“ gibt es dafür nicht wirklich. Ein „Zu spät“ jedoch schon: nämlich, wenn das Gummi zu bröckeln beginnt. In dem Fall hilft leider nur mehr ein Austausch der Teile. Das ist lästig und teuer noch dazu. 

    Denk also lieber frühzeitig an die Gummipflege – auch wenn Dein Auto noch recht neu ist – das sorgt für eine möglichst lange Lebensdauer und schont gleichzeitig die Geldbörse.


    Tipp:

    Solltest Du direkt nach einer Autowäsche das Autogummi pflegen wollen, lasse das Fahrzeug vorher gut trocknen. So kann das Pflegemittel optimal einziehen.

    Fazit: Gummipflege am Auto gehört unbedingt dazu

    Wir stellen fest: Auto-Gummidichtungen zu pflegen ist unkompliziert und in kürzester Zeit erledigt. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – wird dieser Schritt gerne vergessen. Langfristig gesehen rächt sich das jedoch in Form von brüchigen Gummileisten, festgefrorenen Türen oder undichten Fenstern und Dächern. Und das will nun wirklich niemand. Es schadet also nicht, zumindest ein-, zweimal im Jahr an die Gummipflege am Auto zu denken.

    FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Gummipflege Auto

    Welches Fett für Gummidichtung verwenden?

    Manche Fette können Gummi zersetzen, daher solltest Du Dir die Wahl gut überlegen. Am besten greifst Du auf Produkte wie Silikonspray, Glycerin-Pflegestifte oder Hirschtalg zurück, um Gummidichtungen zu pflegen. Im Innenraum hilft ein Universalreiniger mit pflegenden Inhaltsstoffen.

    Wie sollte man PKW-Türgummis behandeln, damit sie nicht frieren?

    Gut gepflegte Türgummis frieren normalerweise nicht fest. Regelmäßig ein Pflegemittel aufzutragen, z. B. auf Silikon-, Glycerin-, oder Hirschtalgbasis, hilft dabei, dass Frost den Dichtungen nichts anhaben kann.

    Gibt es eine Gummi- und Kunststoffpflege?

    Ja – Produkte auf Silikonbasis eignen sich beispielsweise für beide Materialien. Für Gummi und Kunststoff im Fahrzeuginnenraum reicht ebenfalls ein Universal-Innenraumreiniger, um beides aufzufrischen und zu pflegen.

    Gummipflege am Auto mit Hausmitteln – eine gute Idee?

    Günstige Hausmittel für die Gummipflege sind z. B. Vaseline oder Lippenbalsam – allerdings bilden sie Rückstände auf der Gummioberfläche. Andere Produkte schaden dem Gummi vielleicht sogar. Unser Rat: Auch eigens dafür gedachte Gummipflegemittel reißen kein allzu großes Loch in Dein Budget, investiere daher lieber gleich in ein professionelles Produkt.

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