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    Auto waschen im Winter: Darauf solltest Du achten

    Auto waschen im winter

    Die kalte Jahreszeit rückt wieder einmal näher und damit auch die Frage: Wie wasche ich das Auto im Winter? Waschanlage oder Handwäsche, wann, wie oft und sollte man bei Minustemperaturen nicht lieber ganz darauf verzichten? Wir haben für Dich die Recherche übernommen und die wichtigsten Tipps und Ratschläge zum Thema Auto waschen im Winter zusammengestellt.

    Was erwartet Dich?

    1. Auto waschen im Winter: Ja oder nein?
    2. Welche Autowäsche im Winter?
    3. Wie oft waschen?
    4. Wissenswertes über die Tageszeit
    5. Weitere Tipps
    6. Fazit: Wenn dann richtig!
    7. FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Bevor wir uns tiefer in die Materie stürzen, klären wir erst einmal die Grundsatzfrage:

    Auto waschen im Winter: Ja oder nein?

    Prinzipiell lautet die Antwort darauf: Ja, Du solltest Dein Auto auch im Winter waschen. So befreist Du es von Schnee, Eis, Salz, Rollsplit und sonstigem Matsch und Dreck, der sich auf den Straßen angesammelt hat. Das schützt einerseits den Autolack und ist andererseits wichtig für Deine eigene Sicherheit – denn verdreckte Scheiben oder Scheinwerfer bergen gerade im Winter ein hohes Unfallrisiko.

    Plane die Autowäsche im Winter allerdings nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein. Damit die Reinigung Deinem Auto nicht schadet, muss die Temperatur passen. Denn es macht durchaus einen großen Unterschied, ob es draußen grade +10°C oder -10°C hat. Als Grundregel gilt:

    Bei welcher Temperatur darf man das Auto waschen?

    Herrschen Minustemperaturen von weniger als -10°C, solltest Du unbedingt auf die Autowäsche verzichten. Sonst schadest Du Deinem Fahrzeug, weil das warme Waschwasser dann den Autolack sowie Kunststoff- und Gummiteile angreift.

    Aber warum ist das so? Den Experten des ADAC zufolge liegt das daran, dass der Temperaturunterschied zwischen Fahrzeug und Waschwasser bei extremen Minusgraden zu hoch ist. Gelangt warmes Wasser auf eiskalte Lack-, Kunststoff- und Gummiteile kommt es zu einem Wärmeschock, der das Material stark belastet und auf Dauer schädigt. 

    Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Grund: Das Auto-Waschen bei niedrigen Temperaturen birgt zusätzlich die Gefahr, dass feuchte Gummidichtungen festfrieren und sich die Autotüren nicht mehr öffnen lassen. Warte also lieber ab, bis es wieder etwas wärmer wird, am besten über 0°C. Eine Autowäsche bei Frost ist sowieso keine allzu angenehme Sache.

    Info:

    Bei manchen Autos frieren die Türen auch fest, ohne dass eine Autowäsche im Spiel war – das ist ein Zeichen dafür, dass die Gummidichtungen langsam spröde werden und sich dort Feuchtigkeit sammelt. Höchste Zeit, sich um die Pflege zu kümmern! Wie das geht, liest Du in unserem Beitrag zur Gummipflege am Auto.

    Welche Autowäsche im Winter?

    Autowäsche und Winter schließen sich also nicht aus, soweit alles klar. Und wie genau macht man das jetzt? Bei der Art der Autowäsche hat ja jeder so seine Vorlieben: Die einen fahren gern durch die Waschanlage, die anderen bevorzugen die liebevolle Handwäsche, um kein Risiko einzugehen. Aber ist im Winter überhaupt beides möglich und welche Alternative ist besser?

    Handwäsche im Winter

    Prinzipiell liegst Du auch im Winter mit einer Handwäsche richtig, solange keine frostigen Minusgrade herrschen. Viele Fahrzeugbesitzer sind allerdings nicht begeistert von der Idee, in der winterlichen Kälte draußen mit Waschwasser hantieren zu müssen. Deshalb ist eine geschlossene SB-Waschbox zu empfehlen.

    Tipp:

    Arbeitest Du doch draußen, ziehe z. B. ein Paar Neopren-Handschuhe oder gefütterte Gummihandschuhe an, um Deine Hände warmzuhalten.

    Ansonsten gibt es zwischen der Handwäsche im Winter und im Sommer nur wenige Unterschiede. Diese sind jedoch umso wichtiger:

    • Bevor Du mit der Reinigung beginnst, wasche das Auto gründlich von oben bis unten mit Wasser ab. Nutze dafür am besten einen Hochdruckreiniger mit lauwarmem Wasser. So werden Eis, Salz und grober Schmutz abgewaschen. Ansonsten wischst Du das alles bei der anschließenden Arbeit mit dem Waschhandschuh hin und her und verursachst unschöne Kratzer im Lack.
    • Nach der Reinigung ist eine besonders gründliche Trocknung angesagt. Nimm dazu ein saugstarkes Trockentuch und vergiss nicht, Motorhaube, Türen, Tankdeckel etc. zu öffnen und ebenfalls gut abzutrocknen. Sonst bekommst Du sie später vielleicht nicht mehr auf.

    Info:

    Eine genauere Anleitung für die Handwäsche findest Du in unserem Beitrag „Auto selber waschen“. Und noch ein Tipp: Die richtige Grundausstattung für die Auto-Handwäsche gibt‘s direkt hier bei uns!

    Waschanlage im Winter

    Natürlich kannst Du Dich fürs Auto-Waschen im Winter ebenso für die Waschstraße entscheiden – das schont zwar nicht unbedingt den Autolack, aber zumindest kälteempfindliche Finger. Wenn Du in die Waschanlage fährst, gibt es ebenfalls einige Dinge zu beachten:

    • Auch in der Waschanlage gilt: Befreie das Auto vorher von allen Schnee- und Eisresten sowie grobem Schmutz. Sonst werden die Bürsten in der Anlage zum Schleifpapier. (In vielen Waschstraßen gehört eine Vorwäsche mit dem Hochdruckreiniger glücklicherweise zum Service.)
    • Wähle ein Programm, welches das Fahrzeug am Ende gut trocknet. Viele Waschstraßenbetreiber bieten z. B. spezielle Winterprogramme an.
    • Nach dem Ausfahren: Tritt einmal kräftig auf die Bremse, damit die Bremswirkung wieder einwandfrei hergestellt ist und sich kein Eis ablagert.
    • Trockne bei Bedarf lieber selbst noch einmal nach. So gehst Du sicher, dass nichts einfrieren kann. Wie auch bei der Handwäsche geht es dabei vor allem um die Dichtungen an Türen, Motorhaube, Tankdeckel und Co.

    Wie oft sollte man das Auto im Winter waschen?

    Die Jahreszeit allein macht eigentlich keinen großen Unterschied. Im Winter wie im Sommer gilt: Wasche Dein Auto so oft, wie es nach Deinem persönlichen Empfinden notwendig ist. Wie häufig das tatsächlich sein wird, kommt auf viele Faktoren an: Wie viel und wie lange Du fährst, ob Du in der Stadt oder auf Landstraßen unterwegs bist, wie gut oder schlecht das Wetter ist, ob das Fahrzeug in einer Garage steht, etc. 

    Allgemein festlegen kann man die Häufigkeit also nicht so einfach. Als Faustregel kannst Du Dich aber an Folgendes halten: Wasche das Auto etwa einmal monatlich, bei viel Dreck und Salz auf den Straßen entsprechend öfter. Wichtiger als das ist jedoch, am Ende des Winters einmal besonders gründlich zu waschen. So entfernst Du vor dem Frühling alle Salzreste und schonst damit Lack und Unterboden.

    Die Tageszeit: Wann ist Auto-Waschen im Winter angesagt?

    Wir haben ja bereits geklärt, dass eine Autowäsche bei Minusgraden und Frost eher kontraproduktiv ist. Fast genauso schlecht ist es, wenn die Temperaturen fallen, bevor das Auto trocken ist. Plane die Wäsche daher so ein, dass noch genug Zeit für ausgiebiges Trocknen bleibt, bevor es wieder kälter wird. 

    Das bedeutet: Am besten vormittags oder um die Mittagszeit das Auto waschen. Jedoch gilt das natürlich nur, wenn Dein Auto draußen steht. Hast Du ohnehin eine beheizte Garage, kannst Du Dir die Tageszeit frei aussuchen.

    Weitere Tipps rund um die Autowäsche im Winter

    Die größten Fragen sind zwar beantwortet, doch es gibt noch viele Details rund um die winterliche Autowäsche, die wir Dir nicht vorenthalten wollen. Daher hier noch ein paar Tipps, was es beim Auto-Waschen im Winter sonst noch zu beachten gibt.

    Wie schädlich ist Streusalz?

    Streusalz auf dem Autolack wirkt tatsächlich korrosionsfördernd, ist aber nur dann ein Problem, wenn der Lack bereits geschädigt ist. Fährst Du hingegen einen Neuwagen oder kümmerst Dich gut um eine regelmäßige Lackpflege, kann nicht allzu viel passieren. Dennoch schadet es nicht, das Salz regelmäßig abzuwaschen, um kein Risiko einzugehen. Besonders zu Frühlingsbeginn ist eine gründliche Wäsche sinnvoll.

    Neben dem Lack ist außerdem der Unterbau des Fahrzeugs stark von Streusalz betroffen. Zu diesem Thema kommen wir nun gleich im Anschluss:

    Ist im Winter eine häufigere Unterbodenwäsche sinnvoll?

    Notwendig sind zusätzliche Unterbodenwäschen laut ADAC-Fachexperten nicht unbedingt, denn neuere Fahrzeuge verfügen sowieso über einen hochwertigen Unterbodenschutz. Bei älteren Modellen ist eine häufigere Reinigung allerdings schon zu empfehlen.

    Schaden kann sie aber eigentlich nie. Besonders, wenn Du viel auf schmutzigen und salznassen Straßen unterwegs bist, ist eine regelmäßige Unterbodenwäsche durchaus sinnvoll. Eine Versiegelung wiederum ist mehr als Bonus zu sehen – je nachdem, wie viel Zeit und Geld Du in die Autopflege stecken möchtest.

    Heißwachs in der Waschanlage

    Damit kommen wir zum nächsten Thema: Als zusätzliches Winterprogramm bieten viele Waschstraßen eine Heißwachsbehandlung an. Warum nicht, Pflege ist schließlich immer super, oder? Naja, fast richtig. Für das Auftragen von Wachs sollte der Lack nämlich blitzblank sein. Das schafft aber auch die beste Waschanlage nicht. Befinden sich hartnäckige Verschmutzungen darauf, werden sie einfach miteingeschlossen. Ist Dir ein makelloser Lack wichtig, wachse das Fahrzeug lieber selbst.

    Info:

    Tipps zum richtigen Auftragen von Autowachs findest Du übrigens in unserem Ratgeber „Auto richtig wachsen“.

    Besondere Aufmerksamkeit für Scheinwerfer und Scheiben

    Eine letzte Sache wollen wir unbedingt noch anmerken, denn hier geht es um die Sicherheit. Gerade, wenn es draußen trüb und dunkel ist, sind die Scheinwerfer dafür verantwortlich, Dich auf der Straße gut sichtbar zu machen. Saubere Vorder- und Rückleuchten schützen also Dich und Dein Umfeld vor Unfällen

    Schau also beim Auto-Waschen im Winter darauf, dass Du die Scheinwerfer besonders gut und gründlich reinigst. Dasselbe gilt für die Scheiben, damit Du selbst nichts übersehen kannst und sicher unterwegs bist. Dazu gleich noch ein Hinweis: Vergiss nicht, rechtzeitig Frostschutz ins Scheibenwasser zu geben!

    Tipp:

    Unser leistungsstarker Glasreiniger hinterlässt schlierenfreie, blitzsaubere Scheiben, für eine sichere Fahrt auch im Winter!

    Auto waschen im Winter: Ja, aber richtig!

    Damit sind nun alle wichtigen Fragen rund ums Auto-Waschen im Winter beantwortet. Zum Schluss noch einmal eine Liste der Dos and Don’ts bei der Autowäsche im Winter – mit dieser Übersicht bist Du perfekt gerüstet für die kalte Jahreszeit:

    DO
    DON‘T
    • Handwäsche in der Waschbox oder der beheizten Waschanlage
    • gründliche Vorwäsche mit Wasser
    • Auto nach der Wäsche gut trocknen
    • Autowäsche vormittags oder mittags (wenn keine beheizte Garage vorhanden ist)
    • Unterbodenwäsche gegen Salz und Schmutz
    • Scheinwerfer und Scheiben immer sauber halten
    • Auto-Waschen bei Minusgraden von unter -10°C
    • einfach drauflos schmirgeln
    • Türen, Motorraum und Tankdeckel beim Trocknen vergessen
    • Auto abends waschen und im Freien stehen lassen
    • Heißwachsbehandlung auf schmutzigem Lack
    • Frostschutz im Scheibenwasser vergessen

    FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema Autowaschen im Winter

    Kann man ein Auto im Winter waschen?

    Ja, kann man auf jeden Fall, und sollte man auch, um zusätzlichen Schmutz, Schnee, Salz und Co. abzuwaschen. Es kommt jedoch auf die Außentemperatur an: Das Auto-Waschen bei extrem niedrigen Temperaturen (die Grenze liegt laut ADAC bei -10°C) schadet Lack, Kunststoffteilen und Gummidichtungen.

    Kann ich mein Auto bei 0 Grad waschen?

    Ja, das ist kein Problem. Fallen die Temperaturen hingegen noch weiter, solltest Du besser auf die Autowäsche verzichten. Spätestens bei unter -10°C besteht hohes Risiko, den Lack zu beschädigen. Auch Türdichtungen und Co. frieren dann ein und lassen sich nicht mehr öffnen.

    Kann man im Winter in die Waschanlage?

    Ja, die Reinigung in der Waschanlage ist auch im Winter möglich. Nahezu alle Waschanlagen sind im Winter geöffnet und meistens beheizt. Wichtig ist jedoch, dass draußen keine extremen Minusgrade herrschen, sonst ist die Reinigung aufgrund des Temperaturunterschieds schädlich fürs Fahrzeug.

    Wie oft ist eine Unterbodenwäsche im Winter nötig?

    Laut ADAC ist sie gar nicht häufiger nötig als sonst, da moderne Fahrzeuge ausreichend geschützt sind. Empfehlen würden wir eine Unterbodenwäsche trotzdem, und zwar immer dann, wenn Du viel auf schmutzigen und salzigen Straßen unterwegs warst. Sie schadet schließlich nicht und hilft dabei, Rost so lange wie möglich zu vermeiden.

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